Lichtpflanze Johanniskraut

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Johannisblut wird der rötliche Saft von Blüten und Blättern des Johanniskrauts genannt. Er gilt als wunderkräftig. Besonders zauberkräftig soll das Johanniskraut sein, wenn es an seinem Namenstag – dem Johannistag (24. Juni) – gesammelt und verwendet wird. Johanniskraut darf bei keinem Sommersonnenwende-Ritual (findet zwischen dem 20. und 22. Juni statt) fehlen.

Als Liebesorakel verwendet man das Johanniskraut in der Johannisnacht (Nacht vom 23. auf den 24. Juni): Verliebte Mädchen pressen die Blütenknospen aus, wobei sie an ihren Verehrer denken, und achten darauf, ob der Saft rötlich oder farblos ist. Dabei sprechen sie: „Ist mir mein Schatz gut, kommt rotes Blut. Ist er mir gram, gibt’s nur Scham.“

Grosse Heilkraft

Seit Jahrtausenden schreiben die Menschen der Johanniskraut-Pflanze schützende Eigenschaften zu, die auf ihre heilende Wirkung hinweisen. Johanniskraut war eine der Lieblingspflanzen des Paracelsus.

Heute bestätigt die medizinische Forschung die Wirkung der einzelnen Inhaltsstoffe in der Pflanze. Es existieren Hunderte von Studien, die sich mit den verschiedenen Wirkungen auseinandergesetzt haben.

Insbesondere hilft Johanniskraut bei
– Depressionen
– Stress und innere Unruhe
– Schlafstörungen
– Angst

(Quelle: gesundenatur.info)

Auch Bienen lieben die Johanniskrautblüten

Johanniskrautöl selber machen

Johanniskrautöl ist seit Urzeiten als Heilmittel bekannt. Die Tradition soll bis zurück in die Zeit der Kelten und Germanen reichen: Die fünfzackigen gelben Blüten erinnerten an ein Druiden-Emblem, die rote Farbe an das Blut des germanischen Gottes Odin.

Das nachfolgende Video zeigt, wie sich Johanniskrautöl ganz einfach selbst herstellen lässt.

Anleitung Johanniskrautöl

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